
Die AG „Erzählbank“ möchte mit ihrem offenen Gesprächsangebot einen Beitrag zur Verbesserung der Stimmung in der Gesellschaft leisten.
Ansprechfrau:
Susanne Müller (Kontakt kann bei Orgateam erfragt werden)
Insbesondere möchten wir
- durch unser niederschwelliges Gesprächsangebot mit Menschen in Kontakt und ins Gespräch kommen, die wir sonst im eigenen Leben (in der eigenen „Blase“) kaum erreichen.
- einen kleinen Beitrag leisten gegen Verbitterung, Verhärtung, Sprachlosigkeit und frustrierten Rückzug – für ein Gefühl, gehört und verstanden zu werden.
- durch Zuhören und Gespräche Menschen erreichen, die sonst aus Frust rechtsextrem wählen, und damit (im besten Fall) erreichen, dass sie dies nicht tun. Dies erfolgt indirekt, dadurch, dass sich Menschen „gehört“ fühlen – nicht direkt durch gezieltes Gespräch über Politik (kein Versuch direkter politischer Einflussnahme).
- das öffentliche Bild von OGR differenzieren: Teile der Öffentlichkeit sehen OGR als radikal an oder versuchen, OGR als radikal zu verleumden. Dem wollen wir mit unserem öffentlich sichtbaren, eindeutig nicht „radikalen“ Zuhör-Angebot entgegentreten. In den Gesprächen selbst wollen wir unser Erscheinungsbild von uns aus aber nicht thematisieren.
Dafür
- hören wir aktiv zu mit Empathie, Wertschätzung und eigener Authentizität. Wir wollen unser Gegenüber verstehen.
- sichern wir Verschwiegenheit zu; die Gespräche sind vertraulich.
- geben wir bei Bedarf und Wunsch praktische Hinweise; allerdings gibt es eine Grenze dort, wo Sozialarbeit beginnt.
- überreichen wir am Ende des Gesprächs ein kleines Geschenk als „Anker“, der die (hoffentlich) positiven Erfahrungen und Gefühle ein Stück weit in den Alltag der betreffenden Personen trägt.
Rahmenbedingungen/äußere Struktur:
- Wir melden das Gesprächsangebot bei der zuständigen Stelle an bzw. holen die Erlaubnis ein.
- Wir nutzen vorhandene (Park-)Bänke. Wer möchte, bietet Kekse an.
- Ein Aufsteller lädt mit einer entsprechenden Aufschrift zum Gespräch ein.
- Große OGR-Kennungen (Schilder, Banner…) werden nicht eingesetzt; wir tragen nur OGR-Buttons.
- Wir führen den „Dresdner Wegweiser für Krisen- und Notsituationen“ mit.
- Derzeit bieten jeweils 2 Frauen mittwochs von 13.30 – 15.30 Uhr Gespräche im Prohlis-Zentrum in der Prohliser Allee an. Wenn weitere Frauen zur AG hinzukommen, kann an eine Ausweitung auf weitere Orte in der Stadt gedacht werden.
Weitere Frauen sind in der AG herzlich willkommen!
