Gemeinsam solidarisch: Zu Besuch bei der Mahnwache der Wiener OMAS

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Bei einem Besuch in Wien bietet es sich natürlich an, mit den „UR“-OMAS Kontakt aufzunehmen. Die OMAS in Wien führen montags – freitags eine vierstündige Mahnwache durch. Sie wollen damit auf die Flüchtenden am Rande der EU-Grenzen aufmerksam machen. Und da wollte ich gerne einmal vorbeischauen.

Die Mahnwache findet am Ballhausplatz statt, das ist im Regierungsviertel. Von meinem Hotel aus hatte ich das Glück, einen wunderbaren Spaziergang dorthin zu machen. Vorbei an der Hofburg sah ich schon das Transparent, gehalten von zwei Frauen mit Namen Ursula und Ilse. Die beiden freuten sich sehr über den Besuch und es entstand sofort eine interessante Unterhaltung. Zwischendurch hielt auch mal ein Fiaker an und die Kutscherin begrüßte die OMAS sehr herzlich. Auch einige Stadtführerinnen machten auf die OMAS aufmerksam.

Genau wie bei uns auf dem Neumarkt gab es viel Zuspruch, aber weniger unangenehme Bemerkungen. Das mag auch daran liegen, dass der Platz wesentlich weitläufiger ist als hier in Dresden. Da das Bundeskanzleramt am Ballhausplatz liegt, ist auch immer Wachpersonal in der Nähe, was eine gewisse Sicherheit vermittelt.

Auf großes Interesse stießen meine Schilderungen vom Debattentraining – das haben die Wienerinnen nicht, dafür aber eine rege Theatergruppe, die einige von uns 2024 beim Europatreffen kennengelernt haben. Diese Gruppe hat Auftritte auf Wochenmärkten und ist dort sehr beliebt.

Ja, so hatte ich am Freitag, den 24.7.26, einen sehr anregenden Vormittag und gebe die lieben Grüße aus Wien hiermit an euch weiter.

Gisela